15. Eintrag - Wir sind alle ein bisschen schräg, jeder auf seine Art.

Hallo ihr Lieben!


Im letzten Beitrag habe ich noch mit den Beziehungsproblemen während der Coronakrise gekämpft und heute darf ich meinen Freund endlich wieder in die Arme schließen.


Der Anlass für den heutigen Eintrag ist ein sehr schöner, denn wir sind nun vier Jahre zusammen!

Wisst ihr, Dominik und ich sind in den letzten vier Jahren nicht immer einen leichten Weg gegangen. Wie in jeder Beziehung hat auch jeder Partner seine Eigenheiten. Auch mit meiner psychischen Erkrankung hat er es nicht immer leicht mit mir.


Mir ist aufgefallen, dass ich zu Anfang der Beziehung oft Sätze wie Ich bin aber kein einfacher Mensch. oder Ich bin ein komplizierter Mensch. zu ihm gesagt hatte. Doch heute würde ich solche Aussagen nicht mehr tätigen, denn das muss man nicht und der Grund dafür ist sehr einfach. Wir alle tragen unsere Päckchen und jeder ist für sich kompliziert und verkorkst. Dies aber extra zu erwähnen, hat jedoch sicherlich seine Gründe. Ich glaube, dass es mit der Angst vor Ablehnung zu tun hat oder dass man eine Schutzmauer aufbaut, falls eine Art in uns hervorkommt, die man dem Partner eigentlich (noch) nicht zeigen möchte. Vielleicht möchte man sein Gegenüber auch ein wenig abschrecken, weil man einfach Angst hat, welches Bild in den Köpfen entstehen mag.

Aber das ist alles nicht so wichtig, denn ich sage es noch einmal, wir haben ALLE unsere Probleme und Eigenheiten und das ist Okay, wir dürfen das und sein Gegenüber so anzunehmen braucht viel Mut, aber es ist möglich.

Hier bin ich aber jetzt auch ganz ehrlich, zumindest waren das meine damaligen Gründe diese Worte zu tätigen. Dass meine Krankheit mich begleitet, das ist einfach so und die richtigen Menschen werden den Weg mit mir und meiner Krankheit gemeinsam gehen.


Dennoch möchte ich euch heute einen besonderen Einblick darüber geben, wie ich aus meiner Komfortzone hinausgetreten bin. Ich bin ein Mensch der zwar viele Ideen hat, aber nie wirklich weiß wie er sie umsetzten soll. Ich habe in der Heimquarantäne beschlossen, dass es an der Zeit ist einmal etwas wirklich durchzuziehen und deshalb beschlossen meinen Freund zum Jahrestag zu überraschen. Noch nie habe ich so viel Aufwand für einen so kurzen Moment betrieben. Die Überraschung selbst dauerte maximal 10 Minuten, aber diese Minuten waren es vollkommen wert, aber schaut es euch einfach selbst an!



Wir waren beide sehr gerührt und ich war einfach so froh, dass ich es geschafft hatte ihm eine kleine Freude zu bereiten. Es sind eben die kleinen Dinge die das Ganze so besonders machen. Auch wenn es nur eine kleine Aktion war, danke ich allen die mir bei der Umsetzung geholfen haben!


Eure Sarah

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©2020 On my way to Peace of Mind by Sarah Vsetecka

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