16. Eintrag - An der Zeit für einen Wandel?

In den vergangenen Wochen hat sich so einiges in meinem Leben getan und auch das Leben mit COVID-19 hat sich geändert. Beschlossen ist für mich, dass in den kommenden Wochen, aufgrund der aktuellen Gegebenheiten und meinen Erfahrungen einiges an meinem Blog geändert wird, begonnen mit der Begrüßung. Es geht an alle da draußen.


Ich musste feststellen, dass nicht nur die Welt, sondern auch ich mich verändert habe. Dabei habe ich mich doch nie aktiv für eine Veränderung oder einen Wandel entschieden. Manche Dinge nehmen ihren Lauf, sie sind einfach nicht zu beeinflussen. Punkt. Also, das dachte ich zumindest bis jetzt. Aber kann ich mich bewusst für oder gegen etwas entscheiden?


Ich kann es euch schlicht und einfach nicht beantworten.

In meinem Kopf schwirren zu viele Gedanken, Emotionen und Ideen, ich weiß einfach nicht wie ich diesen Raum bieten oder Luft lassen kann. Was ist wahr und was ist falsch? Welcher ist der Weg in Richtung meiner Ziele und welcher führt mich in eine Sackgasse?

Wie soll oder kann ich mich wandeln, um das zu erreichen, was ich mir vorstelle?


Man spricht mit so vielen Menschen und erhofft sich die Antwort auf all diese Fragen, aber auch die können mir keine Antwort geben. Irgendwie ernüchternd, nicht wahr?


Ich habe mich dann einfach bewusst für etwas entschieden. Nämlich für mich und mein Bauchgefühl.

Und wisst ihr was mir mein Bauchgefühl sagt?

Ich bin mehr, ich kann mehr und ich werde mehr sein. Den genauen Weg weist mir mein Bauch jetzt auch nicht wirklich, schon klar, aber ich gehe nach ihm und er hat mich selten im Stich gelassen.


Ich weiß jetzt, dass ich gewisse Dinge nicht will und kann mich seit kurzer Zeit selbst immer mehr akzeptieren. Dafür gibt es kein wirkliches Konzept, das ich euch präsentieren kann oder ein bestimmtes Wundermittel das hilft. Es ist was ich erlebe, die Menschen, die mich umgeben oder auch begleiten. Und auch wie ich selbst zu meinem Tun stehe.


Meine Antwort auf die Frage, ob ich mit dem wie ich bin, glücklich bin, kann ich mit einem halben Ja und einem halben Nein beantworten.

Ich bin im Wandel. Das ist Okay. Es darf schlechte Tage geben und es darf Momente geben, die einen zweifeln lassen. Wir sind nur menschlich, wenn wir das auch zugeben.


Mein Blick bleibt weiter nach vorne gerichtet, ich hab schon lange genug meine Vergangenheit zerpflückt.

Was war, war und was ist, ist und was sein soll, wird sein.