17. Eintrag - EnttĂ€uschungen tun weh. 😔

Hallo Welt! đŸ‘‹đŸ»đŸŒ


Jeder wird ĂŒber kurz oder lang einmal enttĂ€uscht. Das tut weh, bringt einen in Emotionslagen, die man nicht in Worte fassen kann, aber wie soll ich damit umgehen? Wie schaffe ich es diese blöden GefĂŒhle von meinem Alltag abzugrenzen?


Ich weiß nicht, ob ihr das schon einmal hattet, ich definitiv ja.

Also, ich bin bei einer Sache zu 100 % ĂŒberzeugt, vertraue auf das und bin sicher, dass das alles gut ist. Plötzlich aus dem nichts, in einem unerwarteten Moment eben, werde ich, aus unerfindlichen GrĂŒnden, so davon erschlagen, dass ich nicht mehr weiß was das eigentlich war.

Ich stelle mir die Fragen: "Habe ich mich von Anfang an getÀuscht?", "Ist es alles nur eine nette Vorstellung gewesen, die vielleicht hÀtte sein können?"


Das sind Fragen, die mir die Situation selbst nicht beantworten kann, dass kann vermutlich keiner. Aber eines bleibt, zu meinem Verzweifeln, in mir zurĂŒck, das GefĂŒhl der EnttĂ€uschung und etwas falsch gemacht zu haben. UnglĂŒcklich sitze ich da, bin verunsichert und alles scheint so unwahr. Der Magen knurrt zwar, doch der Appetit bleibt aber aus. Denke ich an die Situation, verknotet sich etwas in meinem Hals, zieht hinunter Richtung Herz und verharrt dort wie ein kurzer Stich. GlĂŒcklicherweise löst sich dieser Druck meist nach wenigen Sekunden wieder. Dennoch, egal wie, die Mundwinkel wollen einfach nicht oben bleiben.

Warum ich? Warum passiert das mir? Warum kann es nicht so sein wie ich dachte?


Trotz der persönlichen EnttĂ€uschung muss ich dennoch nach außen hin funktionieren. Und verdammt, es ist so schwer diese Mauer aufrechtzuerhalten, wenn man eigentlich schreien, weinen und wĂŒten will. Ich fake mein LĂ€cheln und versuche die GegenĂŒberstehenden nicht anmerken zu lassen, wie es in mir wirklich aussieht. Ist zwar nicht Sinn der Sache, aber manche Emotionen und GefĂŒhle gehen andere schlicht und ergreifend einen Scheißdreck an.


Es gibt nur wenige Menschen, die es mir sofort anmerken werden (können), wenn etwas nicht stimmt. Das sind vielleicht meine engsten Freunde, mein Partner oder meine Familie. Selten spĂŒren es fremde, aber sehr empathische Menschen. Aber auch wenn ich mich bei diesen wirklich tollen Menschen ausgeredet habe, bleiben manche Dinge, die nicht in Worte zu fassen sind einfach in mir zurĂŒck, bleiben gezwungenermaßen mein kleines Geheimnis und tun unterirdisch weiter weh. Das kann mir keiner abnehmen und wird erst mit der Zeit heilen.

Es sind dann Erfahrungen die mich reifer machen, stĂ€rker und mich fĂŒr solch eine Situation zukĂŒnftig wappnen werden.


Das ganze Leben wird mich immer wieder mit solchen Situationen ĂŒberraschen, aber es ist die Art und Weise wie ich damit umgehe, die dann ausschlaggebend ist, was das mit meiner Psyche tut.

Weh tun, wird es immer und auch das Vertrauen in mich selbst mag kurzerhand verschwunden sein, aber ich kann daraus lernen, dass ich anders damit umgehe oder frĂŒhzeitiger erkenne, wenn etwas nicht den Wert hat daran weiterzuarbeiten.


Es ist ein Lernprozess der mich mein ganzes Leben lang weiter begleiten wird und der nie aufhören wird. Dennoch tut es gut es einmal niedergeschrieben zu haben, denn es gibt mir das GefĂŒhl, das ich es besser verarbeiten kann. Ich hoffe, ihr findet auch eure Auswege um es euch leichter zu machen.


Eure Sarah 🩁

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©2020 On my way to Peace of Mind by Sarah Vsetecka

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