19. Eintrag - Rekapitulieren.

Bald ist es so weit, bald hast du es geschafft. Das Ziel ist mittlerweile schon in so greifbarer Nähe. Ich kann es förmlich sehen. Sarah, dein selbstständiges und auch selbstbestimmtes Leben kann beginnen.

Es ist wirklich erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht. Manche Momente fühlen sich wie Stunden an und manche wie Sekunden. Aber ihr gebt mir doch recht, die schönen Momente, die wie Sekunden verstreichen, machen das Leben erst so richtig aus. Heute kann ich diese Zeiten genießen, aber auch die schönen Momente des Lebens zu erkennen, war ein harter Weg.


Für mich beginnt demnächst ein neuer Lebensabschnitt. Mein Studium ist bald zu Ende, ich werde bald ausziehen, zusammen mit meinem Freund und ich beginne in meinem erlernten Beruf zu arbeiten. Ziemlich viel Neues alles so auf einen Schlag. Das kann einem auch ganz schön Angst einjagen. Aber ehrlich gesagt ist das bei mir eher mit Freude verbunden. Wenn ich zurückdenke und an mich selbst als 14-Jährige denke, dann hätte ich damals nie gedacht, dass ich heute einmal das erreicht haben werde oder besser gesagt bald haben werde.

Ich glaube auch, viele andere Menschen aus meinem Umfeld hatten Sorgen, ob ich jemals alleine leben werden könnte. Und das auch zurecht.


Der heutige Eintrag heißt Rekapitulation. Und das werde ich auch tun.

Ich arbeite gerade an einem, für mich, sehr wichtigen Projekt. Wie viele andere poste ich Bilder, schreibe Texte zu meinen Gedanken und alltäglichen Sorgen und Wehwehchen. Das reicht mir aber nicht.


Ich will aufarbeiten.

Ich will einen Schlussstrich ziehen.

Ich will einen persönlichen Neuanfang.


Die Idee hinter dem Ganzen schoss mir eigentlich nur so beiläufig ein. Es war eine kleine Anzeige, die mich zum Nachdenken brachte. Aber immerhin vieles für mich änderte.

Ich will noch nicht zu viel verraten, aber ich bin mir sicher das einige Schlaufüchse unter meinen LeserInnen sich sicherlich denken können, dass es mit schreiben zu tun hat. Ja, ich werde schreiben und das sehr viel. Es soll eine Aufarbeitung meiner Kindheit sein, meiner Jugend und meinen psychischen Hürden all der Jahre. Ich werde mit keinem Abrechnen und auch niemanden persönlich erwähnen, das ist mir sehr wichtig.

Ich will erzählen wie ich mein Leben wahrgenommen habe und wie ich nun darauf blicke.


Und eines kann ich euch sagen, ich bin ganz am Anfang der Geschichte und auch jetzt ist es schon unheimlich hart alles nochmal durchzudenken und in gewisser Weise auch zu erleben. Aber ich will, und ich werde es schaffen. Ich werde um weiterzukommen mein Leben rekapitulieren.

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©2020 On my way to Peace of Mind by Sarah Vsetecka

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